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Kleidung ist nicht nur modisches Accessoires oder ein Mittel, um der Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen, sie wirkt auch bei Tag und Nacht auf unsere Haut - das größte Organ unseres Körper - ein.
Sie bedeckt ca. 90 % unserer Körperoberfläche. Von der Beschaffenheit unserer Kleidung hängt unser Wohlbefinden ab. Mit der Wahl unserer Kleidung können wir unsere Hautfunktionen unterstützen oder behindern. Manche kennen das unangenehme Gefühl von bestimmten Synthetikfasem auf der Haut, und fast jeder weiß, dass einige Materialien z. B. zu verstärktem Schwitzen und Hitzestaus führen können.
Babys und kleinere Kinder reagieren auf Störungen der Hautatmung und der Wärmeregulierung durch die Haut besonders empfindlich. Auf die Bekleidung sollte große Aufmerksamkeit gelegt werden. Schreien, unruhiger Schlaf, Schwitzen mit anschließenden Erkältungen sind oft nur die Folgen von falscher Kleidung.
Das Bedürfnis, ständig getragen zu werden, haben Babys oft nur, um Körperwärme zu erhalten.
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Erfahrungsbericht einer Mutter:
"Erst als mein erstes Kind ca. 1 Jahr alt war, habe ich Naturwäsche, speziell die
Schurwollunterwäsche, kennengelemt. Über den Unterschied zu herkömmlicher Kleidung konnte ich nur staunen. Fortan bekam meine Tochter nur noch wärmende
temperaturausgleichende Unterwäsche an. Seitdem ist sie kaum noch erkältet.
Bei meinem zweiten Kind entschied ich mich, es warm und natürlich zu kleiden und kaufte deshalb Strampler aus Schurwolfrottee. Es war ein sehr ausgeglichenes und zufriedenes Baby."
Ein Kind gesund zu kleiden, muß nicht teuer sein. Man braucht weniger Wäsche als bei herkömmlicher Bekleidung, da viele Naturmaterialien gegen Schmutz unempfindlich sind. Naturtextilien werden aus reinen, kurzbehandelten Naturfasem hergestellt. Sie sind nicht chemisch ausgerüstet. Wenn sie gefärbt sind, dann nur mit schwermetallfreien, synthetischen Farben oder Pflanzenfarben.
Herkömmliche Kleidung mit dem Etikett "100 % Baumwolle" besteht i.d.Regel aus ca. 70% Baumwolle. Daneben enthält sie oft noch Farbstoffe (8 %), Formaldehyd (14 %), Weichmacher (3 %), Polyacryl und optische Aufheller. Kontakta!lergien und Hautreizungen sind möglich.
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Schurwolle
Schurwolle
besteht aus Wollhaaren, die ausschließlich vom lebenden Schaf geschoren
werden.
Die
Wollartikel sind dabei nicht kratzig, wie viele es vielleicht noch aus
ihrer Kindheit
kennen,
sondern von einer sehr weichen und leichten Qualität.
Wollhaare
bestehen aus zwei verschiedenen Zellarten, die sich gegenüber Feuchtigkeit
unterschiedlich verhalten. Die eine Zellart quillt schneller als die andere.
Da beide leicht verzwirnt und verbunden sind, sind sie ständig in
Bewegung.
Durch
diese Besonderheit gewinnt Wolle zum einen ihre Elastizität, zum anderen
einen natürlichen Selbstreinigungseffekt. Die feinen Schüppchen
an der Faseroberfläche massieren sanft die Haut und regen die Durchblutung
an. Wolle ist temperaturausgleichend und besonders atmungsaktiv. Sie nimmt
mehr als ein Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit auf, ohne sich
nass anzufühlen und kühlt auch im feuchten Zustand nicht aus.
Aus Schurwolle sind zum Beispiel unsere Strickwindeln gefertigt, sehen
unter Wickelsystem von Disana bitte nach.
Pflegetip:
Wolle
regeneriert sich sehr gut durch Lüften und braucht daher nicht so
häufig gewaschen zu werden. Bei Verschmutzung sollte Wolle bei
ca. 30° C in reichlich Wasser mit biologischen Waschmitteln gewaschen
werden. Ist Wollwäsche stark verschmutzt, empfehlen wir längeres
Einweichen (z.B. über Nacht) in lauwarmer Seifenlauge. Wichtig
ist: die Waschtemperatur soll nie mehr als 30° C betragen. Rubbeln,
reiben oder wringen Sie Wolle nicht (Filzgefahr). Spülen und waschen
Sie Wolle bei gleicher Temperatur.
Ein
Schuß Essig im letzten Spülbad entfernt Seifenreste und läßt
die Farben frischer
erscheinen.
Beim Trocknen werden die Kleidungsstücke flach auf einem Handtuch
ausgelegt. Wolle soll nie im Wäschetrockner, auf der Heizung oder
in der prallen Sonne getrocknet werden.
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Seide
Seide
ist wie Wolle eine tierische Eiweißfaser. Sie ist besonders hautverträglich.
Da Seide gleich gut gegen Wärme und Kälte isoliert, kühlt
sie im Sommer und wärmt im Winter. Die Kombination Wolle mit Seide
ist ein Material, das auch von der empfindlichen Haut gut vertragen wird.
In unserem Shop finden Sie hauptsächlich Wolle/Seide Kombinationen.
Pflegetip:
Weil
Seide aus einer tierischen Eiweißfaser besteht, gelten für die
Pflege prinzipiell gleiche Grundsätze wie bei Wolle, jedoch ist Seide
nicht ganz so empfindlich, was Temperaturschwankungen anbetrifft.
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Baumwolle
Herkömmliche
Baumwolle (Bw) wird normalerweise mit formaldehydhaltigen Kunstharzen behandelt,
damit sie "pflegeleicht" wird.
Die
meisten Baumwollarten unseres Angebotes kommen aus dem kontrolliert
biologischen Anbau (kbA-Bw). Hier werden keine Chemiedünger oder
Pestizide eingesetzt.
Die
Baumwolle wird von Hand geerntet. Es werden keine chemischen Entlaubungsmittel
gespritzt. Baumwolle kbA ist die Art, die bei unserer Kindermode vorwiegend
verwendet wird.
Nicht
ausgerüstete Baumwolle ist nicht gebleicht und nicht chemisch
ausgerüstet. Es werden ständige Rückstandskontrollen durchgeführt.
Handgepflückte
Baumwolle (hg) wird zwar konventionell angebaut, jedoch ohne den Einsatz
von Entlaubungsmitteln geerntet.
Pflegetip:
Baumwolle
kann problemlos, den jeweiligen Pflegeanleitungen entsprechend, in der
Maschine gewaschen werden.
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Natürliches
Wickeln
Baby's
Haut muß atmen können, deshalb muss das Windel-Set luftdurchlässig
sein. Gleichzeitig muß es auch ausreichend Feuchtigkeit aufnehmen
können. Dies garantieren am besten naturbelassene reine Fasern wie
Baumwolle, Wolle und Seide.
Strickwindeln
Strickwindeln
bestehen aus weicher naturbelassener Baumwolle, die die Haut atmen läßt
und die Feuchtigkeit gut aufsaugt. Die Windel wird meist mit einer Einlage
(Mullwindel, Köperwindel
oder Moltoneinlage) benutzt. Sie paßt sich körpergerecht an
und verrutscht nicht. Zum Waschen bindet man die Bändchen, damit sie
sich nicht ineinander verknoten.
Gestrickte
Wollwindelhosen aus reiner und naturbelassener Schurwolle nehmen
die Feuchtigkeit des Windelpakets auf, ohne sich selbst feucht anzufühlen.
So bleibt das Baby selbst in feuchten und nassen Windeln schön warm
und es kann kein Hitzestau entstehen.
Durch
die temperaturausgleichende Wirkung der Wolle ist diese Windelhose im Sommer
und Winter zu empfehlen.
Die
Woll-Wickelhose
mit Klettverschluß aus reiner gewalkter Schurwolle ist strapazierfähig
und besonders bei lebhaften Kindern sehr praktisch.
Sollte
Ihr Baby einen wunden Po bekommen, legen Sie eine Bourette-Seideneinlage
in die Windel - direkt auf die Haut (ohne Salbe oder Puder). Hier entwickelt
die Seide ihre heilende und antibakterielle Wirkung.
Mit
einer sauerstoffgebleichten Vlieseinlage kann man den Stuhl einfach in
die Toilette werfen und von der Windel fernhalten.
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Stilleinlagen
aus Wolle/Seide
Da
Wolle und Seide tierische Eiweißfasern sind, finden Keime kaum einen
Nährboden und können sich schlecht vermehren. Deshalb brauchen
unsere Stilleinlagen auch nicht gekocht zu werden und bleiben hygienisch
sauber.
Schurwolle
Schurwolle
wirkt temperaturegulierend. Die empfindliche, gespannte Brust wird bei
Kälte gewärmt, bei Hitze aber gekühlt.
Da
Wolle bis zu 40 % des Eigengewichts an Flüssigkeit aufsaugen kann
und sich dennoch trocken anfühlt, wird wunden Stellen vorgebeugt.
Die Feuchtigkeit wird 7 mal schneller nach außen abgegeben als bei
Baumwolle. Durch den natürlichen Aufbau der Wollfaser entstehen Lufträume.
Die Luft kann daher zirkulieren, die Haut kann atmen und wird sanft massiert
wodurch der Stoffwechsel angeregt wird.
Seide
Seide
verursacht keine Reizungen der Haut und ist deshalb auch bei Wollallergie
hautverträglich, der Tragekomfort ist unübertroffen, auf Heilsalben
kann gänzlich verzichtet werden.
Hautausscheidungen
werden durch Seide neutralisiert. Sie nimmt bis zu 30 % ihres Eigengewichts
an Feuchtigkeit auf.
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Unterwäsche
für Babys und Kinder
Unterwäsche
ist Babys zweite Haut. Sie kommt mit der Haut unmittelbar in Berührung
und hat für das Wohlbefinden besondere Bedeutung.
Wäsche
aus Naturfasem gibt unseren Kleinen eine wohlige Hülle, die schützt
und wärmt. Da Wolle und Seide in ihrer biologischen Zusammensetzung
der menschlichen Haut am nächsten kommen, sollten sie bevorzugt getragen
werden. Sie können Temperaturen ausgleichen und viel Feuchtigkeit
aufnehmen ohne dass sie sich nass anfühlen.
Für
empfindliche Babys empfehlen wir reine Baumwolle. Baumwolle ist hautfreundlich
und angenehm. Sie unterstützt Stoffwechsel und Atmung der Haut und
die natürliche Entwicklung Ihres Babys.
Neugeborene
und Kleinkinder haben ein besonders großes Wärme- und Schutzbedürfnis.
Je kleiner das Kind ist und je näher das Kleidungsstück auf der
Haut getragen wird, desto konsequenter sollte man für die Babyerstausstattung
naturbelassene, unbehandelte Wäsche verwenden.
Das
ist weder aufwendiger noch teurer als herkömmliche Baumwollkleidung.
Zwei Hemdchen und Jäckchen einer Größe reichen aus, da
sie im Wechsel getragen und gelüftet werden können. Es reicht,
wenn das Hemdchen nach jedem Baden gewechselt wird. Waschen ist nur bei
sichtbarer Verschmutzung notwendig. Wollhemdchen haben den Vorteil, daß
sie sich nicht zu schnell feucht anfühlen, z.B. wenn das Baby spuckt.
Baumwollhemdchen
müssen dagegen viel öfters gewechselt werden.
Unterwäsche
aus Wolle oder Wolle/Seide muß zwar von Hand gewaschen werden, kann
jedoch zwei- bis dreimal solange getragen werden, wie Unterwäsche
aus Baumwolle oder Synthetik. Das wärmende Wollunterhemd sollte das
wichtigste Kleidungsstück während der ganzen Kindheit sein.
Die
naturbelassene Baumwollwäsche ist bestens für die Kinder geeignet,
die Eiweißfasem wie Wolle und Seide nicht vertragen.

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